Ein luftiger Hefeteig, eine würzige Tomatensoße, geschmolzener Käse – seit Jahren gehört die Pizza zu den Lieblingsgerichten der Deutschen. Seit Ende 2017 gehört Die Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers sogar offiziell zum UNESCO-Weltkulturerbe. Da liegt es nahe das beliebte Gericht auch im Raclette zuzubereiten. Natürlich kann man die kleinen Pizzen auch im herkömmlichen Raclette-Grill in den kleinen Pfännchen zubereiten, jedoch ist es kein Vergleich zur Zubereitung im Pizzarette, oder auch Pizzadom genannt.

Der Grund dafür ist, dass diese kleinen Pizzaöfen innerhalb von rund 5-6 Minuten die Mini-Pizzen zu einem echten italienischen Genußerlebnis aufbacken. Hierfür sorgen die Bauweise (Dom) und die hohe Temperatur.

Geräte-Varianten

Bei den Pizzarette-Geräten gibt es 3 Varianten:

  • Pizzarette | Pizzadom mit runder Kuppel
  • Pizzarette | Pizzadom mit abgeflachter Kuppel
  • 3 in 1 – Pizzarette|Pizzadom, Raclette & Grill in einem

Bei der zweiten Variante Pizzadom mit abgeflachter Kuppel dient die abgeflachte Oberseite als Warmhalteplatte – das sogenannte „Parkdeck“.

Das 3 in 1 Modell ist der Allrounder unter den Pizzarette-Modellen. Egal ob Zubereitung von Pizzen oder Raclette-Pfännchen im unteren Bereich oder dem Grillen von Fleisch, Fisch und Gemüse auf der Grillplatte – dieses Modell lässt keine Wünsche offen.

Grundlegend unterscheiden sich alle Varianten bei der Haube und der Bodenplatte. Diese beeinflussen auch maßgeblich das Endergebnis der Pizzen. Zwischen folgenden wird unterschieden:

  • Material Haube: Terrakotta oder Metall
  • Material Bodenplatte: Stein oder Backblech

Persönlich rate ich dir zu einer Haube aus Terrakotta. Diese speichert die Energie viel besser, während Metallhauben relativ schnell die Energie nach außen abgeben. Bei der Bodenplatte ist zu sagen, dass die Zubereitung auf einer Steinplatte den Teig knuspriger werden lässt. Dafür lässt sich ein Backblech-Boden besser reinigen.

Zubereitung

Für den Teig eignet sich ein klassischer Hefeteig. Ein passendes Rezept findest du in diesem Artikel. Alternativ kannst du auch auf einen fertigen Pizzaboden aus dem Supermarkt zurückgreifen.

Für die Tomatensoße gilt das Gleiche: Ein tolles Rezept habe ich auch für eine selbstgemachte Soße – wahlweise als scharfe Variante. Eine Tomatensoße aus dem Glas oder Ketchup tut es auch :). Hier kommt es auf deinen Geschmack an.

Beim Belag ist der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt: ob Salamipizza oder eine mexikanische Variante mit Bohnen, Mais, Zwiebeln & Hackfleisch – sei kreativ :).

Oder wie wäre es mit einer Runde Flammkuchen? Nimm einen Flammkuchenteig und bereite dir einen klassischen Flammkuchen mit Schmand, Speck und Zwiebeln zu oder kreiere dir eine süße Variante mit Schmand, Äpfeln, Rosinen und Zimt.

Damit auch du einen schönen Pizzarette-Abend verbringen kannst, stelle ich dir unter der Kategorie „Vergleich“ bald verschiedene Geräte vor.